Geschichte des Kraftplatzes

Der Wurzelballen der umgefallenen Tanne
Der Wurzelballen der umgefallenen Tanne

von Solveig Berg

 

Im April des Jahres 2014 fiel im Wald etwa 50 Meter von unserem Grundstück entfernt eine Tanne um. Ihre Wurzeln ragten in die Höhe und legten unter sich blanken Stein frei. Die Struktur des Felsens gleicht mit ihren tiefen Rillen keiner anderen Struktur von Steinen und freigelegten Felsflächen in der näheren Umgebung.  

Im Mai darauf kam uns zum ersten Mal Herma besuchen, eine Frau, die ich über eine Skype-Gruppe kennen gelernt hatte. Ziel ihres Besuches war es, bei uns zuhause ein Seminar zum Ballengang zu organisieren. Doch einen Tag vor ihrer Ankunft sagten alle Teilnehmer aus den verschiedensten Gründen ab. Genug Zeit also, uns gegenseitig kennen zu lernen. Und genügend Zeit für Herma, mit ihrem Hund die Umgebung zu erkunden. Dabei blieb der frei gelegte Platz nicht unbemerkt. Beide spürten wir die Ausstrahlung des Ortes, jedoch auch, dass die Energie nicht gut tat. 

Herma reiste wieder ab und erzählte in der Heimat unter anderem auch von dem merkwürdigen Platz im Wald. Eine ihrer Freundinnen, die im morphischen Feld lesen konnte, übermittelte uns die Information, dass der Platz eine tiefere Bedeutung habe. Die tiefere Bedeutung war keine Überraschung für mich. Bereits im Jahr zuvor hatte mich unsere Katze in einer unserer telepathischen Kommunikationen ganz nahe dieses Ortes unter die Erde zu Bewohnern der Inneren Erde geführt, mit denen ich seitdem immer wieder in Kontakt stand. 

Für Oktober war ein weiterer Besuch von Herma vorgesehen. Wir wollten es noch einmal mit einem Seminar zum Ballengang versuchen. Aber bereits im Vorfeld war abzusehen, dass es keine Anmeldungen geben würde. Stattdessen immer wieder bei mir das innere Bild, dass wir gemeinsam etwas auf dem Platz machen würden. Die Energie dort wurde immer unerträglicher. Ein kurzer Aufenthalt reichte aus, um bei mir Kopfschmerzen bis hin zu Migräne auszulösen.

Hermas Freundin las ihr kurz vor der Abreise noch einmal aus dem Feld und bestätigte meine Ahnungen. Unsere Aufgabe würde es sein, den Kraftplatz zu öffnen, zu reinigen und zu stärken. Wir erhielten noch keine näheren Informationen außer, dass Herma vier verschiedene blaue Kristalle mitbringen sollte.

 

Die vier blauen Kristalle sowie der Bergkristall, der das Zentrum des Kreises markiert
Die vier blauen Kristalle sowie der Bergkristall, der das Zentrum des Kreises markiert

Als Herma im Oktober 2014 bei uns ankam, stand ein herrlicher Regenbogen genau über dem Wald mit dem Kraftplatz. Dann ging alles sehr zügig. Eine weitere sehr ausführliche Feldlesung mit Hermas Freundin versorgte uns mit genaueren Information. Es handelte sich bei dem Platz um einen Nadi - der vedische Ausdruck für Energiemeridian - von Mutter Erde. Herma und ich kannten uns bereits aus Atlantiszeiten und hatten diese Arbeit auf dem Kraftplatz miteinander vereinbart. Wir waren so etwas wie Akupunkteurinnen von Mutter Erde - ich selbst außerdem gut vertraut mit der Arbeit mit Kristallen. Ein Wissen, das mir nun erst wieder zugänglich werden sollte. Meine kleine Tochter war die Hüterin des Platzes. Hermas und meine Aufgabe war es vorläufig, uns um den Platz zu kümmern, bis meine Tochter diese Aufgabe auch bewusst übernehmen wollen würde.

 

Unser Auftrag war, einen Kreis um das Zentrum des Kraftplatzes zu legen. Dafür sollten wir im Norden, Süden, Osten und Westen die vier blauen Kristalle eingraben und dazwischen jeweils 3 Steine, die wir noch in der Umgebung sammelten. Das Zentrum sollten wir durch einen Bergkristall markieren, den ich bereits früher im selben Jahr als Geschenk von einer lieben Freundin erhalten hatte. Dieser Kristall hatte mir schon vorher signalisiert, dass er nicht gerne nur an einem Platz herumsteht, sondern vielfältige Aufgaben hat. Bei telepathischen Kommunikationen und Meditationen war er mir zum Beispiel eine große Unterstützung.

Peter und Solveig bei der Vermessung sowie Bestimmung der genauen Himmelsrichtungen
Peter und Solveig bei der Vermessung sowie Bestimmung der genauen Himmelsrichtungen

Am darauf folgenden Tag begannen wir damit, den Kreis auf dem Kraftplatz zu vermessen. Nach einer langen Reihe an Regentagen schlug das Wetter genau an diesem Tag um und Sonnenschein und milde Temperaturen erleichterten uns die Arbeit im Freien. 

Dem Vermessen folgte das Vergraben der vier blauen Kristalle und Steine. Danach war der Platz zu räuchern. Wir hatten aus dem Feld genaue Anweisung bekommen, dass die Kräuter, die wir zum Reinigen und Aufladen des Platzes verwenden würden, alle von diesem Ort stammen sollten. Und tatsächlich hatte ich bereits im Jahr zuvor aufgrund meines Interesses an Wildkräutern und natürlichen Heilmitteln einen großen Vorrat angelegt, sodass wir nur in den Schrank greifen mussten, um die erforderlichen Räucherzutaten herauszuholen. 

Hermas und meine Freude darüber, wie sich alles bereits im Vorfeld für unsere gemeinsame Arbeit gefügt hatte, war riesig. Auch mein Mann und meine Tochter waren mit Freude dabei, die Stimmung war gelassen und herzlich. Der Großteil unserer Arbeit auf dem Platz geschah ohne viel Worte und wir fühlten alle gleichermaßen hinsichtlich des jeweils nächsten Schrittes. 

 

Hermas Tensor zeigte bereits am nächsten Tag eine bedeutende Steigerung in den Boviseinheiten - der Lebensenergie. Die umgefallene Tanne ließen wir unberührt. Es stand noch nicht an, sie zu entfernen. 

 

Der Kraftplatz im November 2014
Der Kraftplatz im November 2014

Die geistige Welt zeigt reges Interesse an dem Nadi von Mutter Erde. Es meldeten sich nicht nur die Bewohner der Inneren Erde zu Wort, sondern auch kriegerähnliche Erdwesen, Zwerge sowie Außerirdische. Eine Erklärung der Bedeutung des Nadis lieferten zum Beispiel Vertreter der Plejader: Nadis sind dimensionale Tore zu den verschiedenen existierenden Dimensionen der Erde. Es ist möglich, über diese Dimensionen hinweg mit Anderen zu kommunizieren, die ebenfalls an der Neukalibrierung der Erde arbeiten. 

 

Herma auf dem Kraftplatz nach dem Zerlegen der Tanne und dem stundenlangen meditativen Säubern des Felsens.
Herma auf dem Kraftplatz nach dem Zerlegen der Tanne und dem stundenlangen meditativen Säubern des Felsens.

 

August 2015 war Hermas dritter Besuch in Karlstorp. Wir erhielten nun die klare Anweisung aus dem Feld, uns um die umgefallene Tanne zu kümmern. Mein Mann und mein Bruder, der gerade zu Besuch war, zerlegten mit der Motorsäge den Stamm der Tanne sowie den Wurzelballen. Herma steckte viel liebevolle Mühe in das Säubern des blanken Felsens. Mit einem kleinen Handbesen kehrte sie jede einzelne Rille. 

 

 

 

Festlich geschmückt zu Mittsommer 2016
Festlich geschmückt zu Mittsommer 2016

Zu Mittsommer 2016 durften wir eine ganz neue Erfahrung in unserer Arbeit mit dem Kraftplatz machen. Es kamen fünf Freunde und Freundinnen aus Deutschland. Wir ließen uns über fünf Tage intuitiv leiten, fühlten uns in den Kraftplatz und in seine Bedürfnisse ein. Marion, diplomierte Musikerin und Seelensängerin, sang jeden Morgen mit uns Mantras, was die Gruppe schnell zusammen schweißte und die Prozesse beschleunigte und intensivierte. Es gab keine Hierarchie, niemand, der ständig den Ton angab. Alles ergab sich aus dem, was jeder Einzelne beizutragen hatte. Vor allem Heike verschönerte den Platz sowie den Raum um die Wächtertanne am Waldeingang durch sorgfältige Aufräumaktionen - ihr Feng Shui gab dem Platz eine Wärme und Weichheit, die uns alle tief berührte. Am Ende unserer gemeinsamen Mittsommerzeit war der Kraftplatz noch einmal mehr gestärkt. Der Anfang war gemacht für eine weitere Öffnung des Ortes in Richtung von Seminaren, Workshops und Retreats, denn der Platz wünscht sich in Zukunft mehr Leben und Austausch. Das für mich Besondere an diesem Beisammensein, war, dass das Universum mir nebenbei auch gezeigt hatte, wie der Aufbau des bereits so oft von der geistigen Welt angesprochenen Seminarort hier in Karlstorp geschehen konnte. Statt finanzieller Zuschüsse hatten Peter und ich uns nämlich Hilfe bei der Reinigung der Dachziegel für die anstehende Dachrenovierung gewünscht. Die Mischung aus spiritueller und handwerklicher Arbeit stieß bei allen Anwesenden auf große Begeisterung und wurde als neues Seminarkonzept gepriesen. Und für mich war plötzlich klar: So konnte es gelingen, diesen Ort so aufzubauen und herzurichten, sodass wir in naher Zukunft regelmäßig Gruppen beherbergen und bewirten können. 

Von einer kristallinen Schicht überzogene Tannenzapfen
Von einer kristallinen Schicht überzogene Tannenzapfen

Einige Zeit nach unserem Beisammensein zu Mittsommer entdeckte ich unter der Wächtertanne, dass die dort von Heike sorgfältig angerichteten Tannenzapfen von einer kristallinen Schicht überzogen waren. 

Im Winter 2016 stand ich zudem bei einer Temperatur von -12 Grad auf dem Platz und meditierte. Als ich wieder zum Wohnhaus gehen wollte, steckte mein Fuß fest. Ein Blick nach unten zeigte mir Schneematsch - angetauter Schnee bei -12 Grad!